Die Kita

Unser Team

Unsere Kita ist seit Herbst 2014 in Betrieb und bietet Platz für 20 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren. Die Kinder, die alle in bi- oder multilingualen Familien aufwachsen, werden von vier ErzieherInnen betreut, die jeweils in ihrer Muttersprache (Deutsch bzw. Französisch) mit den Kindern kommunizieren. Unterstützt wird unser Kernteam von PraktikantInnen, die bei uns ihr Freiwilliges Soziales Jahr oder ihren Service Civique absolvieren. Bei Bedarf greifen wir gerne auf unsere SpringerInnen oder Eltern zurück, die Erfahrung in der Kinderbetreuung haben. Da uns eine hohe Qualität der Arbeit wichtig ist, fördern und fordern wir die fachliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen. Wir sind Mitglied im DaKS und bei der deutsch-französischen Initiative Avenir-Zukunft.

 

Pädagogische Grundausrichtung

Die individuelle Unterstützung der Kinder in ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen ist das Ziel unserer Arbeit. Wir möchten den Kindern Geborgenheit geben, die Kinder in ihrer Autonomie stärken und Kritik fördern. Ein wertschätzender Umgang miteinander und eine genderbewusste Sprache sind uns dabei sehr wichtig.

Wir arbeiten dabei nach dem Prinzip der offenen Arbeit, d.h. es findet keine strikte Trennung nach dem Alter der Kinder statt. Die Kinder dürfen sich aussuchen, welche Angebote sie wahrnehmen möchten, oder mit welchen Kindern sie im freien Spiel spielen möchten. Nach dem situativen Ansatz greifen wir in unseren Angeboten Themen auf, mit denen sich die Kinder aktuell beschäftigen.

Das Berliner Bildungsprogramm (BBP) bildet den ständigen Hintergrund der Arbeit in der Kita. Gemäß des Programms gewöhnt ein Elternteil über mehrere Wochen zusammen mit der BezugserzieherIn das Kind behutsam in die Kita ein. Jedes Kind durchlebt im Laufe seiner Kita-Zeit die verschiedenen Bildungsbereiche des Programms. Dabei setzen wir drei Schwerpunkte: Förderung der Mehrsprachigkeit (Kommunikation: Sprache, Medien und Schriftkultur ), musische Erziehung (Kunst: Bildnerisches Gestalten, Musik, Theater), Erkunden der Natur (Natur, Umwelt und Technik) und (Gesundheit)

 

Deutsch-französische Bilingualität und kulturelle Vielfalt

Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit unserer bilingualen Kita stehen die beiden Sprachen deutsch und französisch. Dabei orientieren wir uns an dem Konzept der Immersion: „Eine Person, eine Sprache“. Das heißt, dass jeder Erzieher in seiner Muttersprache mit den Kindern spricht. Die beiden Sprachen werden bei Gesang, Spiel; Vorlesen und im alltäglichen Umgang gleichwertig in den Kitaalltag integriert. Es werden häufig kulturelle Angebote wahrgenommen, die die Bilingualität fördern. Die Kinder lernen beide Sprachen „beiläufig“ und ihr Fortschritt wird von den ErzieherInnen im Sprachlerntagebuch dokumentiert.

Wir wünschen uns, dass die Kitaquarium ein Ort wird, an dem unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten gelebt werden. Diesbezüglich möchten wir versuchen, die in frankophonen und deutschen Kulturen verankerten Feste und Bräuche in Form von Spielen, Liedern, Bastelangeboten und diversen anderen Aktivitäten zu vermitteln und zu feiern. Wir freuen uns, wenn Eltern verschiedener Herkunftsregionen (z.B. aus Quebec, Marokko, Kamerun usw.) mit eigenen Ideen dazu beitragen, indem sie zum Beispiel typische Festtagsgerichte mit den Kindern kochen.

 

 

Musische Erziehung

In der Kitaquarium wird besonderen Wert auf die musische Bildung gelegt. Die Kinder erhalten freien Zugang zu allen Bastel- und Malutensilien und werden in der kreativen Arbeit von den ErzieherInnen in besonderer Weise unterstützt. Die musische Erziehung steht in enger Beziehung mit der sprachlichen: Singen, Vorlesen, Bewegungs- und Sprachspiele und das Hören von Musik in beiden Sprachen gehören dazu. Auch Eltern bieten zusätzliche kreative Ateliers und Musikstunden an.

 

Erkunden der Natur

Die ErzieherInnen greifen in besonderem Maße auf Ausflüge in die Natur zurück, auf das Sammeln und Bestimmen von Naturmaterialien. Diese finden bei uns in der kreativen Gestaltung und im freien Spiel Verwendung. Die Kinder werden durch viele Ausflüge in besonderem Maße zum Klettern, Bauen, Matschen und Sammeln angeregt und dürfen sich „dreckig“ machen und mit vielen Sinnen ausprobieren, wie sich Sand, Insekten oder Pfützen usw. anfühlen. Unser Aquarium, das Anlegen eines Gartens im Hinterhof und regelmäßige Angebote durch Eltern zum Erleben von Natur runden den Schwerpunkt ab.

 

Durch den Tag

08.00 – 09.30 Eintreffen der Kinder. Bis 9:25 Uhr sollten alle Kinder gebracht werden.
09.00 – 09.30 Frühstück
09.30 – 10.00 Morgenkreis
10.00 – 11.00 Freispiel/ Angebot/Aktivität/Projektarbeit/Musik
11.00 – 12:00/12:30/13:00 Spielplatz
Mittagszeit 12:00 (Schlafkinder), zweite Gruppe: 12:30/13:00 je nach Wetterlage etc.
ab ca. 12:30/13:00
Mittagsschlaf für die Schlafkinder
13:00/13:30
Ruhezeit/ruhige Aktivitäten/Vorlesen für die „größeren“
ca.15:00
Gouter/Nachmittagssnack
15:30 bis 16:30 Freispiel, Aktivitäten, Vorlesen
bis 17:00 Abholzeit

 P1100269

 

Wöchentliche Angebote

Waldausflüge, in die Bibliothek gehen, Theater oder Kunstausstellungen besuchen, Einkaufen gehen – das sind einige der wechselnden Aktivitäten, die die ErzieherInnen mit allen Kindern oder einer Teilgruppe machen. Ein fester Bestandteil des wöchentlichen Angebots sind derzeit die Musikstunde und der grüne Freitag. Mittwoch vormittag ist unser Ausflugtag. Da fahren wir oft in den Plänterwald.

 

 

Die Musikstunde
Auf spielerische Art entdecken zwei Eltern, die Musiker und Komponisten sind, einmal wöchentlich mit den Kindern die Musik.

Es wird getanzt, getobt und musiziert und eigene Kompositionen und Spiele entstehen.
Im ersten Jahr ging es darum, sich gegenseitig kennenzulernen, der Fantasie der Kinder freien Lauf zu lassen und somit vor allem Spaaaß zu haben!

cherie pc mu

Die Kinder lieben es, Instrumente „auszuprobieren“. Aus dem Musikstudio wurden mitgebracht: Trompete, Flöte, Panflöte, Geige, Sitar, Akkordeon, Chordun und selbstgebaute Saiteninstrumente, Keyboard, Kalimba.
Die Kinder lernen spielerisch die Musik wahrzunehmen und Instrumente kennenzulernen und zu erkennen. Eine Studioaufnahme steht auch bald an!

 

Der Garten

h

Wir haben das Glück den Hinterhof mitnutzen zu dürfen. Hinter unserem überdachten Kinderwagen- und Fahrradstellplatz steht unser Sandkasten und daneben selbstgebaute Hochbeete, die wir für das ganze Haus mitgestalten dürfen.

2016-06-16 18.18.00 [1629427]

Die Hausbewohner haben sich über unsere Initiative gefreut und einige Nachbarn machen begeistert mit.

 

 

 

Die grünen Freitage

Jeden Freitag kommt eine Mama, die Kunst- und Naturpädagogin und Färbergärtnerin ist, um die Kinder zu den Themen Natur und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

Zusammen pflegen sie den gemeinschaftlichen Hofgarten. Dabei lernen sie nach dem Prinzip der Permakultur, in dem es kein Unkraut gibt und jedes eine Rolle zu spielen hat, die vielfältigen Pflanzen und Lebensformen dort zu erkennen und respektieren.

Durch das Jahr

Die thematischen Inhalte der pädagogischen Arbeit werden projektorientiert aufbereitet und beziehen weit möglichst den Ablauf der Jahreszeiten sowie Feste deutscher und französischer Kultur ein. Kulturen anderer frankophoner Länder z.B. in Afrika oder Kanada werden ebenfalls thematisiert.

Bei größeren Projekten und Festen unterstützen die Eltern die ErzieherInnen bei der Vorbereitung und Durchführung.

Der Wechsel der Jahreszeiten und die Zeit besonderer Feste zeigt sich auch im Wechsel der Dekoration, u.a. der Kitafenster.

 

Januar: Dreikönigstag
Februar: Fasching
April: Ostern
Mai: Muttertag/Vatertag
Juni: Kitasommerfest
Oktober: Halloween
November: St. Martin (Laternenumzug)
Dezember: Advent, Nikolaus, Weihnachtsfeier

 

P1100184

 

Räumlichkeiten

Die Räumlichkeiten der Kita wurden mit viel Engagement und Ideen so weit wie möglich von den Eltern selbst umgebaut und gestaltet. Auch Teile der Ausstattung, z.B. Hochebene, Regale, Garderobenhaken und vieles mehr wurden von einem Elternpaar designt und, teils mit Unterstützung anderer Eltern, gebaut und bemalt.

Die Kita besitzt neben Garderobe, Bad und Küche mit Essbereich einen großen Gruppenraum, einen Sport- und Toberaum und einen kleinen Gruppenraum, der, mit Teppich ausgelegt, auch zum Kuschel- und Schlafraum wird. Die Räume haben wir als „Funktionsräume“ gestaltet, in dem die Selbstbildungsprozesse der Kinder durch die Ausstattung gefördert werden.

 

 

 

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

 

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer

EnregistrerEnregistrer